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Gesundheit

ERKÄLTUNG: BEUGEN NASENSTÖPSEL EINER ANSTECKUNG VOR?

Nasenstöpsel sind eine Art Filter. Sie sollen dabei helfen, uns vor unangenehmen Gerüchen zu schützen. Doch beugen sie zusätzlich auch Ansteckungen vor einer Erkältung vor?

ERKÄLTUNG: BEUGEN NASENSTÖPSEL EINER ANSTECKUNG VOR?

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit dem Ausbruch der Covid-Pandemie wissen wir, wie gut Filter dabei helfen, Viren abzuhalten.
  • Die Rede ist dabei selbstverständlich von FFP2-Masken.
  • Nasenstöpsel sind ebenfalls eine Art Filter. Sie sollen dabei helfen, uns vor unangenehmen Gerüchen zu schützen.
  • Doch beugen sie zusätzlich auch Ansteckungen vor einer Erkältung vor?

Als sich in den ersten Monaten des Jahres 2020 die Covid-19-Pandemie in Europa ausbreitete und viele Menschenleben forderte, begannen einige Länder damit, eine Maskenpflicht zu verhängen. Andernorts setzte man mehr auf Freiwilligkeit. Doch beileibe nicht überall stiess die Massnahme des Maskentragens auf Zustimmung. Allerdings zeigte sich nach einer gewissen Zeit, dass FFP2-Masken die Infektionsgefahr deutlich senkten. Und Nasenstöpsel? Verhindern sie vielleicht die Ansteckung mit Erkältungsviren?

Zunächst geht es um einen anderen Schutz

Mehr dazu später, zunächst einmal wollen wir uns jenen Eigenschaften von Nasenstöpseln widmen, die offensichtlich sind und für die sie in den meisten Fällen gekauft werden. Dazu stellen wir uns vor, dass es Menschen gibt, die im Beruf tagein, tagaus unangenehmen Düften ausgesetzt sind. Das kann in der Abfallentsorgung sein, etwa bei der Müllabfuhr, oder im Bauwesen, im Spital oder im Umgang mit Verstorbenen. Auch die Arbeit bei der Rettung, bei der Feuerwehr, in der Pflege von alten und kranken Menschen oder natürlich bei der Polizei sind Menschen oft äusserst unangenehmen Aromen ausgesetzt. Nasenstöpsel werden zuerst damit beworben, dass sie denjenigen, der sie nutzt, vor schlechten Gerüchen schützt – und zwar auf diskrete Art und Weise. Das bedeutet, dass die Plugs für andere nicht sichtbar sind. Und auch nicht hörbar übrigens, denn die Atmung sollte durch die Stöpsel natürlich nicht beeinträchtigt werden.

Nasenstöpsel mit Zusätzen

Im besten Fall nämlich weiten die Plugs die Nasenlöcher unauffällig, wodurch mehr Luft hindurchströmen kann. Einige Hersteller bieten Nasenstöpsel mit Zusätzen an, zum Beispiel solche mit Mentholduft. Dieser soll dafür sorgen, dass das Atmen noch besser funktioniert – die in Menthol enthaltenen ätherischen Öle sorgen dafür. Doch beugen Nasenstöpsel unter Umständen auch einer Ansteckung mit Erkältungsviren vor? Die Antwort lautet: ja. Denn es gibt Plugs mit Lamellen, die Silberionen enthalten – und diese Lamellen filtern die Viren aus der Luft, die wir einatmen. So soll die Ansteckungsgefahr um 93 Prozent reduziert werden. Überdies gibt es Stöpsel, die für Allergiker geeignet sind. Diese schliessen sehr dicht und filtern Stoffe aus der Luft, die Allergien auslösen, also etwa Schimmel, Pollen, Staub und Tierhaare.

Nasenstöpsel helfen nicht, wenn die Nase schon läuft

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es indes, dass die Nasenstöpsel eine Art von Barriere sein, die bei triefender Nase den Nasenschleim davon abhalten, sich den Weg ins Freie zu bahnen. Und selbst, wenn das so wäre, würde der Schleim einen Rückstau bilden. Es bedarf nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass das keine Lösung sein kann… Darum sollten Nasenstöpsel nur eingesetzt werden, wenn es gilt, schlechte Gerüche abzuhalten oder diese – mit Menthol-Zusatz – sogar in angenehme Aromen zu verwandeln. Und Plugs mit entsprechenden Lamellen können sogar davor schützen, dass Viren, aber auch allergieauslösende Partikel wie Tierhaare und Pollen sowie Schimmel und Staub zu den Schleimhäuten gelangen.

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Häufige Fragen (FAQ)