Das Wichtigste in Kürze
- In der kalten Jahreszeit klopfen die Erkältungen wieder an die Tür.
- In den meisten Fällen sind die oberen Atemwege betroffen, die Schleimhäute sind gereizt und wir niesen und husten.
- In diesem Fall ist Wasserdampf eine gute Idee – die Schleimhaut wird befeuchtet und der Schleim löst sich.
- Mit einem Inhalator bringen Sie die befeuchtete Luft ganz einfach dorthin, wo sie benötigt wird.
Eine Erkältung bringt immer viele unerfreuliche Aspekte mit sich. Wir fühlen uns schlapp und kraftlos und wissen, dass nun einige unangenehme Tage vor uns liegen. Doch am meisten nerven Schnupfen und Husten. Gerade der oft harte und trockene Husten ist es, der uns zu schaffen macht, und er kommt oft zu den ungelegensten Zeiten. Etwa beim Essen – oder mitten in der Nacht.
Trockener Husten nervt – uns selbst und die Umgebung
Das Schlimme am trockenen Husten ist, dass wir genau wissen, dass die Erkältung nicht wirklich vorankommt. Ausserdem geht das Bellen auf die Nerven, und zwar uns selbst – aber auch unserer Umwelt. Die einschlägig bekannten Hustenbonbons oder –säfte bringen immer nur kurzfristig Linderung, da sie der Schleimhaut nicht die Feuchtigkeit bringen, die diese eigentlich braucht.
Denn nur feuchte Schleimhäute forcieren den Fortgang einer Erkältung. Je länger sie trocken sind, desto höher ist sogar die Gefahr, sich gleichzeitig mit anderen Erregern zu infizieren. Sind die Schleimhäute hingegen feucht, wird das zähe und harte Sekret gelöst und wir können es abhusten. Doch wie bekommen wir Atemwege und Schleimhaut feucht? Ideal ist ein Inhalator.
Mit einem Inhalator den harten und hartnäckigen Schleim lösen
Heisser – oder zumindest warmer – Wasserdampf ist ein bewährtes Rezept, um die oberen Atemwege frei zu bekommen und den harten, hartnäckigen Schleim zu lockern. Das gilt für Husten wie Schnupfen, Bronchitis wie Entzündungen der Nasennebenhöhle. Aber auch chronische Atemwegserkrankungen lassen sich mit feuchter, inhalierter Luft ganz gut bekämpfen.
Nun gibt es mehrere Optionen, wie der Wasserdampf dorthin gelangt, wo er benötigt wird. Viele schwören auf das Inhalieren über einem Kochtopf voller Tee, idealerweise Kamille, da diese Pflanze zusätzlich abschwellend wirkt. Diese Methode ist althergebracht und funktioniert zuverlässig, gleichsam bringt sie einen gewissen Aufwand mit sich. Wenn Sie sich ein wenig Arbeit ersparen möchten, dann legen Sie sich am besten einen Inhalator zu.
Es gibt verschiedene Inhalatoren
Es gibt unterschiedliche Arten von Inhalatoren, sie funktionieren mit verschiedenen Techniken. Da gibt es die Ultraschall- und Druckluftvernebler, die feinsten Nebel produzieren, welche über Mund und Nase in die Nebenhöhlen und in den Rachen gelangen und bis in die Kapillaren vordringen. Dampfinhalatoren hingegen ersetzen den Kochtopf, allerdings beinhalten viele dieser Geräte Masken, die den warmen Dampf kanalisieren und gezielter einatmen lassen. Handinhalatoren wiederum erzeugen den Nebel per schwingender Membran.
Entscheidender als die Technik sind jedoch andere Faktoren, die Sie beim Kauf eines Inhalators berücksichtigen müssen. So ist es wichtig, wie hoch die sogenannte Vernebelungsleistung des Geräts ist, weil davon die Dauer der Nutzung abhängt. Und auch die Grösse der Partikel, die der Inhalator produziert, ist wichtig. Das entscheidet darüber, in welchen Bereich der Atemwege die Teilchen vordringen können.

