Was bringen Proteinriegel? Das Wichtigste in Kürze
- Mediziner, Gesundheitsblogs und Krankenkassen sind auf Proteinriegel nicht gut zu sprechen.
- Klar, diese Nahrungsergänzungsmittel enthalten natürlich relativ viel Zucker, da muss man nicht drum herumreden.
- Doch erstens ist Zucker nicht immer böse, denn gerade Sportler benötigen auch Einfach- und Zweifachzucker.
- Und zweitens sind Proteinriegel nie als Mahlzeitenersatz gedacht, was oft unterstellt wird, sondern als Lebensmittelergänzung.
Wer sich mit Sport und Fitness befasst, weiß es natürlich: Der Organismus ist besonders auf Proteine angewiesen. Denn Eiweiß stärkt die Muskeln, erhält sie und baut sie auf. Natürliche Proteinquellen sind begrüßenswert, logisch, gerade Hülsenfrüchte wie Linsen enthalten – ebenso wie Eier, Quark oder Fleisch – eine Menge Proteine.

Natürliche Proteine stehen nicht immer zur Verfügung
Gerade Sportler wissen dabei, dass es schwer durchführbar ist, Hülsenfrüchte oder Eier zu verzehren, wenn der Körper sie am dringendsten benötigt, also direkt nach dem Sport. Natürliche Proteine stehen also nicht immer zur Verfügung. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auf Proteinriegel als Lieferanten von Energie und Eiweiß zurückzugreifen.
Wer Proteinriegel nach dem Sport zu sich nimmt, füllt die geleerten Speicher wieder auf. So sorgen Sie dafür, dass der Organismus jene Proteine erhält, die zur Muskelerholung und zum Muskelaufbau nötig sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Zufuhr von Eiweiß grundsätzlich nur nach dem Sport erfolgen sollte.
Proteinriegel: meist effizienter als natürliche Produkte
Ein wichtiger Punkt bei der Zufuhr von Proteinen ist die sogenannte biologische Wertigkeit. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Gemeint ist damit, wie gut es der Organismus schafft, die zugeführten Proteine in körpereigene Eiweiße umzuwandeln. Je besser also Proteine umgewandelt werden, desto höher die biologische Wertigkeit – und bei den meisten Proteinriegeln ist dieser Faktor eben besser als bei Proteinen, die aus natürlichen Quellen stammen.
Dazu kommt die eingangs bereits Verfügbarkeit. Proteinriegel sind immer und überall genießbar, und Sie können sie ganz einfach transportieren. Bei Quark, Fleisch, Eiern, Hülsenfrüchten und Co. ist das schließlich nicht ganz so einfach. Diese proteinhaltigen Nahrungsmittel können Sie erst zuhause zu sich nehmen – wobei es sinnvoller wäre, die leeren Eiweißspeicher direkt nach dem Sport zu füllen.
Welchen Proteinriegel Sie bevorzugen, ist natürlich Geschmackssache. Wer gern ein schokoladiges Aroma genießt, wird beispielsweise Gefallen finden an Clif Builders Protein Schokolade, einem aus hochwertigen Zutaten hergestellten Proteinriegel, der eine ideale Mischung aus Proteinen, Fett und Kohlenhydraten enthält.

Was Proteinriegeln vorgeworfen wird: sie enthalten Zucker
Es ist ja logisch: Es gibt Gesünderes als Proteinriegel. Oft werden sie an den Pranger gestellt, da sie Zucker enthalten. Dabei wird gern vergessen, dass wir Kohlehydrate – also auch Zucker – benötigen, wenn wir Sport treiben. Zucker ist also nichts, was per se schlecht wäre. In der täglichen Ernährung sollte man versuchen, sogenannte Mehrfachzucker zu essen, also Ballaststoffe und Stärke. Die baut der Körper langsamer ab, wodurch er für längere Zeit mit Energie versorgt wird.
Doch im Sportbereich helfen auch Einfach- und Zweifachzucker: Fruchtzucker, Traubenzucker, Malzzucker, Milchzucker und Haushaltszucker. Wenn die Energiespeicher nach einer anstrengenden Sporteinheit leer sind, dann können Sie sie mit Einfachzucker und Zweifachzucker rascher wieder auffüllen als mit Mehrfachzucker. Proteinriegel enthalten diese unterkomplexen Zuckerarten und helfen so dabei, dem Organismus neben Proteinen auch schnell wieder den benötigten Zucker zuzuführen.

