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Gesundheit

Was tun gegen Reizhusten?

Sicher kennen Sie das. Sie sind erkältet und leiden unter Hustenreiz, den Sie unterdrücken möchten. Doch irgendwann platzt es aus Ihnen heraus – und der Reiz hört nicht mehr auf. Kommt übrigens nicht nur vor, wenn man eine Erkältung hat. Schon bei zu trockenen Schleimhäuten kann Reizhusten zu einem wirklich unangenehmen Begleiter werden, der uns über viele Stunden begleitet, wenn man nichts dagegen unternimmt und darauf hofft, dass das Prusten schon irgendwann von allein aufhört. Zum Glück gibt es ein paar gute Hausmittel, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stösst.

Was tun gegen Reizhusten?

Das Wichtigste in Kürze

  • Unangenehm zu allen Tages- und Nachtzeiten und manchmal schwer loszubekommen – wir alle hatten schon mal Reizhusten.
  • Auch ohne Husten oder andere Erkältungssymptome stellt sich der lästige Reizhusten ein.
  • So sind die Schleimhäute oft ziemlich ausgetrocknet. Oft sitzt der Schleim im Rachen aber auch einfach zu fest.
  • Es gibt allerdings ein paar Hausmittel, mit denen Sie dem Ärgernis beikommen und den Husten loswerden können.

Sicher kennen Sie das. Sie sind erkältet und leiden unter Hustenreiz, den Sie unterdrücken möchten. Doch irgendwann platzt es aus Ihnen heraus – und der Reiz hört nicht mehr auf. Kommt übrigens nicht nur vor, wenn man eine Erkältung hat. Schon bei zu trockenen Schleimhäuten kann Reizhusten zu einem wirklich unangenehmen Begleiter werden, der uns über viele Stunden begleitet, wenn man nichts dagegen unternimmt und darauf hofft, dass das Prusten schon irgendwann von allein aufhört. Zum Glück gibt es ein paar gute Hausmittel, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stösst.

Wärme und Feuchtigkeit bzw. Flüssigkeit sind immer gut gegen Reizhusten

Was den Reizhusten auslöst, ist oft eine zu trockene Rachen- und Mundschleimhaut und festsitzendes Sekret. Die ganz profane Lösung dafür lautet: trinken. Und zwar etwas Warmes, denn die Kombination aus Wärme und Flüssigkeit (bzw. auch Feuchtigkeit, aber dazu später mehr) ist enorm wohltuend. Ideal ist Tee aus Eisenkraut, Salbei, Anis oder Spitzwegerich.

Aber auch Milch kann helfen – insbesondere, wenn Sie sie mit einem geschälten Stückchen Ingwer sowie etwas Honig kurz aufkochen und anschliessend ein paar Minuten ziehen lassen. Ingwer wirkt antibakteriell bzw. antiviral, und der Honig gibt nicht nur geschmacklich den letzten Schliff, sondern hemmt Entzündungen und stärkt die Abwehrkräfte. Die Milch selbst lindert die Schmerzen im Hals, die der trockene Reizhusten auslöst.

Für feuchte Schleimhäute bei Reizhusten sind Inhalationen gut geeignet, insbesondere solche mit Salbei. Die ätherischen Öle dieser Pflanze legen sich wie ein Schutz über die Schleimhäute und über die Bronchien, wohin der heisse Wasserdampf sie transportiert.

Nächtlicher Reizhusten: frische und feuchte Luft helfen

Ein andauernder Reizhusten zu nächtlicher Zeit ist besonders ärgerlich und kann uns schon mal zur Verzweiflung treiben. Oft ist es dadurch nicht nur der eigene Schlaf geschehen, sondern auch um den der Partnerin bzw. des Partners. Sie können diesem Husten allerdings gut vorbeugen – etwa, indem Sie vor dem Zubettgehen einen Löffel Fenchelhonig schlucken. Das macht dem Hustenreiz den Garaus. Stellen Sie sich den Honig für die Nacht auf den Nachttisch, um im Fall der Fälle gewappnet zu sein, sollte der Reizhusten dennoch auftreten.

Hilfreich ist es, das Schlafzimmer tagsüber gut zu lüften und einen Luftbefeuchter aufzustellen, den Wäscheständer mit frisch gewaschener Wäsche oder – im Winter – eine Wasserschale auf die Heizung zu stellen. Zudem sollten Sie schon tagsüber ausreichend getrunken haben, und zwar Wasser oder Tee.

Auch hilfreich gegen Reizhusten: die ätherischen Öle der Zwiebel

Nicht nur die Öle, auch die in der Zwiebel enthaltenen Flavonoide helfen, den Reizhusten zu unterdrücken. Auch Keime werden damit abgetötet. Ideal ist ein Sud aus Zwiebeln, den Sie mit einem Löffel Kandiszucker zusammen langsam aufkochen. Das Resultat lassen Sie auskühlen und nehmen dann etwa drei Teelöffel des so entstandenen Suds pro Tag ein.

Neben den geschilderten Optionen können Sie es aber auch mit Halspastillen, Halsspray und Hustensirup versuchen.

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Häufige Fragen (FAQ)