Pollenallergie: was tun? Das Wichtigste in Kürze
- Die Nase trieft oder ist verstopft, der Hustenreiz sitzt tief im Hals und die Augen machen Probleme: Heuschnupfen ist eine unangenehme Sache.
- Von den ersten Vorboten des Frühlings bis teilweise tief in den Sommer hinein haben manche Allergiker mit den Symptomen der Pollenallergie zu kämpfen.
- Nicht selten kommt es dabei auch zu Atemnot oder heftigen Hautausschlägen.
- Mit ein paar einfachen Regeln können Allergiker ihre Leidenszeit zwar nicht verhindern, aber die Symptome deutlich lindern.
Während sich die meisten Menschen auf Frühjahr, Sommer und steigende Temperaturen freuen, ist die Stimmung bei ungefähr jedem siebten bis fünften Schweizer bzw. Mitteleuropäer getrübt. Der Grund: eine Pollenallergie, im Volksmund auch Heuschnupfen genannt. Es gibt eine Unmenge an Pflanzen, auf die Menschen allergisch reagieren. Doch es gibt auch gute Tipps, wie man die Symptome halbwegs in Schach halten kann.

Pollenallergie: die häufigsten Symptome
Um beurteilen zu können, wie Sie die Symptome Ihrer Pollenallergie am besten lindern können, muss zunächst über die Symptome selbst gesprochen werden. Oft sind die Augen betroffen, sie sind gerötet, jucken, tränen oder brennen. Dazu gesellt sich oft eine verstopfte Nase, die gleichzeitig trieft und juckt. Niesanfälle sind nicht selten, auch ein kaum zu beherrschender Reizhusten macht sich oft bemerkbar.
Eine durch diese Symptome austrocknende Nasenschleimhaut ist angreifbarer, so haben es gleichzeitig Viren leichter, die Immunabwehr zu überwinden. Wenn die Pollenerreger die Augenschleimhaut erreichen, können Gerstenkörner und Bindehautentzündungen die Folge sein. Nicht zuletzt leiden Allergiker oft unter Atembeschwerden oder Hautausschlägen, die sich beharrlich halten.

Pollenallergie: was tun?
Um die körperliche Belastung durch eine Pollenallergie so gering wie möglich zu halten, können Sie als Allergiker jedoch Vorkehrungen treffen. Wenn Sie sich draussen aufhalten, kann eine Sonnenbrille helfen, die Augen vor einem Grossteil der Pollen zu schützen. Wenn die Pollenflugvorhersage eine hohe Pollenbelastung prognostiziert, ist es ratsam, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten – und die Fenster zu schliessen.
Stosslüften zwischendurch ist dann besser als dauerhaft gekippte Fenster. Wer daran gewöhnt ist, die Wäsche zum Trocknen im Freien aufzuhängen, sollte darauf während der Pollenflugzeit verzichten: Die Pollen bleiben im Kleiderstoff hängen. Nehmen Sie auch die Kleidung, die Sie tagsüber getragen haben, nicht über Nacht mit in Ihr Schlafzimmer, damit der darin festsitzende Blütenstaub nicht den Schlaf raubt. Und zugegeben: Etwas Überwindung kostet es schon, bei zunehmender Müdigkeit am Abend noch einmal unter die Dusche zu gehen. Doch auch in den Haaren und auf der Haut setzen sich Blütenpollen fest, die Sie durch die Wäsche der Haare und ausgiebiges Duschen herausspülen. So minimieren Sie die Pollenbelastung über Nacht und schlafen deutlich besser.

Kaugummi als Medikament gegen Pollenallergie bei Kanela
Neben den genannten Massnahmen ist der Griff zu Medikamenten nicht nur verständlich, sondern nachgerade empfehlenswert. Bei stärkeren Arzneimitteln konsultieren Sie jedoch vorher einen Arzt. Ein guter und rezeptfreier Helfer gegen die durch eine Pollenallergie ausgelösten Beschwerden ist der Pollenblocker-Kaugummi von Similasan, der nicht nur bei Gräser- oder Baumpollen genutzt werden kann, sondern auch bei Milben-, Hausstaub- oder Tierhaarallergien.
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