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Gesundheit

FFP1, FFP2, FFP3 – was sind die Unterschiede bei den Masken?

Immer öfter sieht man die FFP-Maske nun auch in der Öffentlichkeit, nicht mehr nur in der Pflege oder im medizinischen Bereich. Nicht alle Masken schützen auch den Träger, Masken des Typs FFP jedoch schon.

FFP1, FFP2, FFP3 – was sind die Unterschiede bei den Masken?

Das Wichtigste in Kürze

  • FFP steht für Filtering Face Piece, also ein Mund-Nasen-Schutz, der vor partikelförmigen Teilchen schützt.
  • Dazu gehören beispielsweise Rauch und Staub, aber auch Aerosole.
  • Die Ziffern 1, 2 und 3 bezeichnen die Schutzstufen, die die jeweilige Maske besitzt. Je höher die Ziffer, desto besser der Schutz.
  • Aufgedruckte Buchstaben auf den Masken verraten zudem weitere Details.

Bevor sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 pandemisch über die ganze Welt verbreitete, war das Tragen von Schutzmasken nur in bestimmten Berufen Pflicht. Im Herbst 2020 gilt in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern eine Maskenpflicht an bestimmten Orten, um zu verhindern, dass sich der Erreger unkontrolliert und leicht weiterverbreiten kann. Selbstgenähte Mund-Nasen-Bedeckungen sind dabei ebenso oft zu sehen wie einfache Masken der Typen I, II und IIR.

Immer öfter sieht man die FFP-Maske nun auch in der Öffentlichkeit, nicht mehr nur in der Pflege oder im medizinischen Bereich. Hinter dem Begriff steckt die Bezeichnung für einen Mund-Nasen-Schutz, der Aerosole und Staub daran hindert, in die Atemwege zu gelangen. Je höher die Ziffer nach den Buchstaben FFP, desto besser der Schutz.

Alle FFP-Masken sind wirksam – für sich und für andere

FFP1: Nicht alle Masken schützen auch den Träger, Masken des Typs FFP jedoch schon. FFP1-Masken halten nicht-giftige Partikel auf Basis von Öl und Wasser ab, dabei filtern sie wenigstens 80 Prozent aller in der Luft befindlichen Schadstoffe. Radioaktive oder gar krebserregende Stoffe gehören hier allerdings nicht dazu, auch nicht gegen Enzyme, biologische Arbeitsstoffe, die durch die Luft schweben: Bakterien, Schimmelpilze oder Viren. Getragen wird diese Art der Mund-Nasen-Bedeckung zum Beispiel in der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Es gibt allerdings ein Restrisiko, das bei Schutzmasken «Gesamtleckage» heisst; gemeint ist die Undichtheit. Diese beträgt bei FFP1 höchstens 22 Prozent.

FFP2: Diese Maske wird etwa bei der Verarbeitung von Kunststoff, Metall, Glasfaser und dergleichen getragen, sie filtert mindestens 94 Prozent der in der Luft umherschwirrenden, schädlichen Teilchen. Wie die FFP1-Maske ist sie wirksam gegen gesundheitsschädliche Stoffe auf Öl- und Wasserbasis, nicht aber gegen alle anderen, im vorangehenden Abschnitt erwähnten Stoffe. Wer Patienten pflegt oder behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind, sollte eine FFP2-Bedeckung tragen. Die Gesamtleckage liegt bei maximal acht Prozent.

FFP3: FFP3-Masken schützen nicht nur gegen gesundheitsschädliche und krebserzeugende Teilchen, sondern eben auch gegen luftgetragene Arbeitsstoffe biologischer Natur, gegen Enzyme und radioaktive Partikel. Dort, wo beispielsweise mit Hartholz, Schwermetall, radioaktivem Material, aber auch mit Sporen, Bakterien und Viren gearbeitet wird, werden diese Bedeckungen getragen. Sie filtern mindestens 99 Prozent aller schädlichen Stoffe aus der Luft heraus, wobei die Undichtheit bei höchstens zwei Prozent liegt. Logisch, dass bei der Pflege und Behandlung von coronainfizierten Menschen auch FFP3-Masken erlaubt sind, ist der Schutz doch noch grösser als bei FFP2.

Auf allen FFP-Masken sollten zudem Kürzel abgedruckt sein, die Näheres über die Wiederverwendbarkeit erzählen. Masken mit dem Aufdruck «NR» (not reusable) sind nicht wiederverwendbar, jene mit einem «R» hingegen schon – es sei denn, sie waren den sogenannten luftgetragenen oder radioaktiven Stoffen ausgesetzt. Ist die Maske mit einem «D» bedruckt, dann hat sie die Prüfung auf Dolomitstaub erfolgreich bestanden, weswegen sie bei in Sachen Staubfilterung herausragend ist.

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Häufige Fragen (FAQ)