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Ernährung

Mangel an Vitamin C – das sind die Symptome

Wer sich oft schwach fühlt, ständig übermüdet und abgeschlafft, könnte unter einem Mangel an Vitamin C leiden.

Mangel an Vitamin C – das sind die Symptome

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer sich ausgewogen ernährt, leidet in der Regel nicht an einem Mangel an Vitamin C.
  • Werdende oder stillende Mütter benötigen dennoch zusätzliche Mengen dieses Vitamins – das gilt ebenso für Raucher.
  • Auch ältere Menschen und Diabetiker müssen auf eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung achten.
  • Wer zu wenig Vitamin C aufnimmt, leidet oft an Symptomen.

Die Geschichten von den Seefahrern und Piraten handeln oft von Heldenmut und Abenteuern. Dabei wird der Alltag an Bord gern verklärt – und für viele Seemänner lautete der Alltag: Skorbut. Mangel an Vitamin C durch schlechte Ernährung. Kein Gemüse, kein frisches Obst, insgesamt unausgewogene Kost. Dabei ist Skorbut kein Phänomen aus grauer Vorzeit, sondern heute immer noch real.

Zwar tritt die Krankheit mit ihren Symptomen selten auf, weil wir heute auf unsere Ernährung achten und vitaminreiche Kost an der Tagesordnung ist, wir bekommen sie zu jeder Jahreszeit. Doch Schwangere, Alte, Diabetiker und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin C, der – wenn er nicht gedeckt wird – zu einer Reihe von Symptomen führen kann.

Zu wenig Vitamin C macht kurzfristig müde und schlapp

Wer sich oft schwach fühlt, ständig übermüdet und abgeschlafft, könnte unter einem Mangel an Vitamin C leiden. Schmerzen in den Muskeln und häufige Erkältungen, bedingt durch ein geschwächtes Immunsystem, sind ebenfalls Symptome, die auftreten können, wenn man dem Organismus nicht ausreichend Vitamin C zuführt.

Gefährlich wird Vitamin-C-Mangel auf längere Sicht. Dann können ständiges Zahnfleischbluten (und damit einhergehend lockere und ausfallende Zähne) die Folge sein, dauerhafte Gelenkschmerzen oder eine sehr langsame Wundheilung auch bei kleinsten Verletzungen wie etwa Schnitten. Zudem erhöht sich die Gefahr, dass sich Wasser im Gewebe sammelt und Ödeme bildet. In vielen Fällen schafft der Organismus es ausserdem nicht mehr, Kollagen zu produzieren, ein wichtiges Strukturprotein, das enorm wichtig ist für Bänder, Knorpel und Sehnen, aber auch für das Skelett.

Dauerhafter Vitamin-C-Mangel kann gravierend sein

Zu wenig Kollagen – das kann auf Dauer schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Zunächst wird oft die Haut angegriffen, es kommt oft zu Blutungen, ohne dass man sich richtig verletzt hätte. Auch in der Schleimhaut, in den Muskeln und in den inneren Organen treten vermehrt Blutungen auf. Weil zudem Gelenke und Knochen nicht mehr ausreichend gestärkt werden, sind diese anfällig für strukturelle Veränderungen.

Blutungen übrigens können auch bei gesunden Menschen auftreten. Wenn die Wunden jedoch an den Haarwurzeln auftreten oder gleichzeitig an mehreren Stellen, die unter Umständen auch noch grossflächig sind, dann deutet das unverkennbar auf eine Unterversorgung mit Vitamin C hin. In diesem Fall ist der Gang zum Arzt unvermeidbar, um den Vitamin-C-Status des Bluts bestimmen zu lassen.

Ganz besonders wichtig ist es für Schwangere und Stillende. Werdende Mütter müssen sehr auf vitamin- und eisenreiche Kost achten, empfohlen werden 100 Milligramm Vitamin C pro Tag. Mütter, die ihre Babys stillen, müssen noch Vitamin C zu sich nehmen, 125 Milligramm sollten es schon sein. Natürlich ist es nicht einfach, die Versorgung mit Vitamin C ausschliesslich über obst- und gemüsereiche Ernährung zu sich zu nehmen – genau dafür gibt es Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate.

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Häufige Fragen (FAQ)